Führung der Bezeichnung „Fachberater für…“

Die heftige Diskussion darüber, ob und ggf. wie nichtamtlich verliehene Fachberaterbezeichnungen als Zusatz zur Berufsbezeichnung geführt werden dürfen, wurde mit Beschluss des Bundesverfassungsgerichts am 09.06.2010 zugunsten der „Einheitlichkeit der Berufsbezeichnung“ entschieden. Nach dieser Entscheidung dürfen nicht-amtlich verliehenen Fachberaterbezeichnungen nicht (direkt) als Zusatz zur Berufsbezeichnung geführt werden. Zulässig ist das Aufführen solcher Bezeichnungen nach § 9 Abs. 3 der Berufsordnung der Bundessteuerberaterkammer (BOStB) dann, „wenn eine klare räumliche Trennung von der zusammenhängenden Angabe des Namens und der Berufsbezeichnung „Steuerberater“ besteht.“ Ein Beschluss des Landgerichts Frankfurt vom 14.01.2015 (5/35 StL 1/15) gibt Anlass, sich diese Problematik noch einmal zu vergegenwärtigen. Sachverhalt Ein Steuerberater

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