Formerfordernisse bei der Honorarabrechnung

„Schriftliche Vereinbarungen“ und „Formerfordernisse“ – mancher in der Praxis tätige Berater wird diese Forderungen, die in der berufsständischen Literatur immer wieder erhoben werden, möglicherweise als belehrend und lästig empfinden. Mit Blick auf die Rechtsprechung sind diese Forderungen jedoch leider berechtigt, so unbequem, formaljuristisch und oberlehrerhaft sie auch erscheinen mögen. Dies macht eine aktuelle Entscheidung des Amtsgerichtes Dortmund vom 09.07.2013, Az.: 428 C 1043/12, deutlich. Unstreitig hatte ein Steuerberater (im Folgenden: Kläger) für seinen Mandanten (im Folgenden: Beklagter), der eine Segelyacht vermietete und dem das Finanzamt Liebhaberei unterstellte, diesen Sachverhalt geprüft, ein Einspruchsverfahren durchgeführt und mit dem Finanzamt verhandelt. Einigkeit bestand

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