Formalismus bei der Rechnungsstellung

Einige unangenehme Erfahrungen mit den Formvorschriften der Steuerberatervergütungsverordnung und dem strengen Formalismus von Teilen der Justiz musste eine Berufskollegin kürzlich machen. Diese hatte einen Mandanten steuerlich beraten und ihre Tätigkeit für den Zeitraum vom 16.10.2009 bis zum 31.12.2009 abgerechnet. In den drei Rechnungen hierzu zitierte die Steuerberaterin neben der Anspruchsgrundlage des § 21 Abs. 1 S. 1 StBGebV mangels Bestimmbarkeit des Gegenstandswertes zu den ermittelten Gesamtstunden und dem Stundensatz jeweils nur die Vorschrift des „§ 13 StBGebV“ (nunmehr: StBVV), ohne zu dieser Vorschrift noch den zutreffenden Satz und die Ziffer hinzuzusetzen. Nachdem der Mandant außergerichtlich den geltend gemachten Betrag von

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