Finanzamt muss Gebühren des Steuerberaters für das Einspruchsverfahren erstatten

Im Falle einer Amtspflichtverletzung, z. B. durch die Feststellung unzutreffender Besteuerungsgrundlagen im Veranlagungsverfahren durch den Finanzbeamten, kann der Steuerpflichtige die Kosten, die ihm durch die Beauftragung eines Steuerberaters im Rahmen des außergerichtlichen Rechtsbehelfsverfahrens entstehen, unter bestimmten Voraussetzungen als Schaden gegenüber der Gebietskörperschaft, in deren Dienst der handelnde Beamte steht, geltend machen. Über einen solchen Schadenersatzanspruch hat kürzlich das Landgericht Essen mit Urteil vom 24.04.2014 (4 O 20/14) entschieden. Der Entscheidung lag folgender Sachverhalt zugrunde: Die Sachbearbeiterin des zuständigen Finanzamts hatte von der Steuerpflichtigen, die mit Mobiltelefonen handelt, eine Liste angefordert, aus der sich ergeben sollte, ob für die Jahre 2007

Der Artikel steht nur für Abonnenten im Volltext zur Verfügung. Wenn Sie bereits Abonnent sind, loggen Sie sich bitte ein. Wenn Sie Abonnent werden möchten, registrieren Sie sich bitte.

Registrierte Benutzer hier anmelden