DSGVO: Wie löse ich den Konflikt zwischen datenschutzrechtlicher Löschungspflicht und berufsrechtlicher bzw. steuerlicher Aufbewahrungspflicht?

#190382847 | Urheber: pe3check @fotolia.com
Frage: Die DSGVO gewährt dem jeweiligen Mandanten in Art. 17 das Recht auf Löschung seiner Daten bzw. das Recht auf Vergessenwerden. Dem scheinen die Berufspflichten zur Aufbewahrung der jeweiligen Mandantenakten und die steuerlichen Aufbewahrungsfristen zu widersprechen. Das für mich zuständige Finanzamt hat mir erklärt, dass die Daten gleichwohl zehn Jahre plus ein Jahr aufzubewahren seien und eine Umschlüsselung der personenbezogenen Daten auf eine frei gewählte Zahlenkombination nicht statthaft sei. Auf diese Weise könne eine steuerliche Prüfung nicht erfolgen. Auch der Landesdatenschutzbeauftragte konnte auf telefonische Nachfrage diese Konfliktsituation zwischen Löschungsanspruch und fortdauernder Speicherung der Daten nicht beantworten. Neben diesem Konflikt besteht

Der Artikel ist steht nur für Abonnenten im Volltext zur Verfügung. Wenn Sie bereits Abonnent sind, loggen Sie sich bitte ein. Wenn Sie Abonnent werden möchten, registrieren Sie sich bitte.

Registrierte Benutzer hier anmelden