Dokumentationserfordernisse zur Verhinderung eines Schadensersatzanspruches

„Glück im Unglück“ hatte eine Steuerberaterin (im Folgenden: Beklagte), die sich einer Schadensersatzklage von Mandanten (im Folgenden: Kläger) wegen einer behaupteten Schlechtleistung ausgesetzt sah. In dem zu entscheidenden Sachverhalt hatten die Kläger ihre Steuererklärung für das Jahr 2009 zunächst selbst erstellt und waren mit einem Steuerbescheid des Finanzamtes vom 10.06.2011 aufgefordert worden, eine Steuernachzahlung in Höhe von 813,61 € zu leisten. Die Kläger waren mit dieser Steuerfestsetzung und der Zahlungsaufforderung nicht einverstanden und vereinbarten daher am 07.07.2011 einen Beratungstermin bei der Steuerberaterin, die gegen den Steuerbescheid am selben Tage Einspruch einlegte. Steuerberaterin begründet weder eingelegten Einspruch noch stellt sie dem

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