Der Vorwurf steuerlicher Falschberatung und die sog. „konsolidierte Schadensbetrachtung“

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Wann liegt eigentlich ein Schaden vor, wenn eine ganze Firmengruppe beraten wird und nur ein Unternehmen aus dieser eine (vermeintlich schädigende) steuerliche Falschberatung moniert? Mit dieser Frage hatte sich kürzlich das Landgericht Münster zu beschäftigen und den zugrundeliegenden Rechtsstreit (Urt. v. 30.08.2017, Az.: 110 O 50/16) zu entscheiden. Klägerin war eine Firma (KG) aus einer Firmengruppe F., aus der alle beteiligten Gesellschaften von dem Zeugen F. beherrscht wurden. Der Beklagte war in der Zeit von 2004 bis 2014 sowohl der Steuerberater des Zeugen F. als auch von der Firmengruppe F. Seit dem Jahr 2004 beschäftigte sich der Zeuge F. mit

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