Der Datenschutzbeauftragte in der Kanzlei

Wann ist ein Datenschutzbeauftragter zu bestellen? Nach § 4f Abs. 1 S. 4 des Bundesdatenschutzgesetzes (BDSG) muss ein Datenschutzbeauftragter bestellt werden, wenn in der Kanzlei mehr als neun Personen ständig mit der automatisierten  Verarbeitung personenbezogener Daten befasst sind. Daraus folgt: Nur diejenigen Mitarbeiter, die tatsächlich mit der Verarbeitung personenbezogener Daten befasst sind (auch Teilzeitkräfte, freie Mitarbeiter und Auszubildende), zählen. Mitarbeiter, die allgemeine Bürodienstleistungen erbringen (z. B. Sekretariat) bleiben bei der Berechnung außen vor. Soweit weniger als zehn Personen in der Kanzlei mit der Datenerhebung und -verarbeitung befasst sind, besteht keine rechtliche Verpflichtung zur Bestellung eines Datenschutzbeauftragten. In diesem Fall muss

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