Buchführung: Gegenstandswert verhandelbar?

Zu einer ordnungsgemäßen Berechnung gem. § 9 StBVV gehört bei Wertgebühren bekanntlich auch die Angabe des Gegenstandswertes. Die Angabe eines unrichtigen Gegenstandswertes macht die Rechnung fehlerhaft (inhaltlich falsch). Der Mandant kann dem Vergütungsanspruch des Steuerberaters ein Zurückbehaltungsrecht entgegenhalten und ist erst dann zur Zahlung verpflichtet, wenn ihm eine ordnungsgemäße Berechnung mit Angabe des zutreffenden Gegenstandswertes ausgehändigt wird. Im Honorarprozess kann die Angabe eines falschen Gegenstandswertes bereits zur Klageabweisung führen. Auch dann, wenn der Mandant die Rechnung des Steuerberaters mit dem unzutreffenden Gegenstandswert bezahlt hat, kann er „Nachbesserung“ der Rechnung auf Basis des zutreffenden Gegenstandswertes verlangen. Vorjahresumsatz als Gegenstandswert? Gegenstandswert bei

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