Bindungswirkung einer Abrechnung

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Frage: Ich habe eine Mandantin übernommen, bei der der vorherige Steuerberater die Buchführungsarbeiten nach § 33 Abs. 1 StBVV für zwei Jahre nachberechnet hat. Der Vorberater hatte beide Jahre monatlich unterjährig mit 5/10 abgerechnet. Nach der Kündigung erstellte er Jahresabrechnungen und legte hierbei 7/10 zugrunde. Es gibt keinen Vertrag, in dem die 5/10 schriftlich festgehalten sind. Ist dieses Vorgehen zulässig? Antwort: Aus der Frage ist nicht eindeutig erkennbar, wie unterjährig „abgerechnet“ wurde. Wenn die unterjährigen Abrechnungen ausdrücklich als „Vorschuss“ o. ä. (z. B. Abschlagszahlung, Akontozahlung) bezeichnet waren, entsteht hinsichtlich der darin angegebenen Zehntelsätze nach h. M. keine Bindungswirkung (Feiter, StBVV

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