Bindung an Pauschalvergütung nach Mandatskündigung?

Ein interessanter Fall lag dem Landgericht Berlin als Berufungsinstanz zur Entscheidung vor. Ein Steuerberater hatte mit seinem Mandanten eine Pauschalvergütungsvereinbarung geschlossen. Aufgrund unüberwindbarer Schwierigkeiten legte er von sich aus das Mandat nieder. Nach der Kündigung stornierte der Kläger sämtliche Rechnungen des Jahres 2013 und rechnete nach der StBVV ab, was zu einem deutlich höheren Zahlungsbetrag des Mandanten führte. Dabei berief er sich auf eine Klausel im Pauschalvergütungsvertrag, die sich in vielen Musterverträgen wiederfindet und die folgenden Wortlaut hatte: Endet der Auftrag vor seiner vollständigen Ausführung, so richtet sich der Vergütungsanspruch des Steuerberaters nach dem Gesetz. Der frühere Mandant verweigerte die

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