BGH: Hinweis- und Belehrungspflichten des Steuerberaters bei insolvenzgefährdeten Mandanten

Was früher war: In der Vergangenheit war unklar, ob und welche Pflichten den Steuerberater in der Krise einer GmbH treffen. Bereits in einer Bundesgerichtshofs-Entscheidung  aus dem Jahr 1987 (BGH, Urteil v. 18.02.1987, Az. IV a ZR 232/85; Leitsatz nach GmbHR: GmbHR 1987, 463 = LX 0081533) hieß es: „Ist die GmbH nicht nur am Bilanzstichtag, sondern auch zur Zeit der Bilanzerstellung überschuldet und erkennt der den Jahresabschluss erstellende Steuerberater dies schuldhaft nicht, haftet er aus positiver Vertragsverletzung.“ In der Folge ergingen einige instanzgerichtliche Urteile, die die Frage unterschiedlich beantworteten. Auch die BStBK hat mit Stellungnahme vom 15.12.2009 an die örtlichen

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