Berufswidriges Verhalten durch wahrheitswidrige Ankündigungen und Erklärungen

Blick auf das Landgericht Frankfurt
von Genealogist (Eigenes Werk) [CC0], via Wikimedia Commons
Es entspricht nicht den Anforderungen an ein berufswürdiges Verhalten, wenn der Steuerberater gegenüber dem früheren Mandanten und dem Nachfolgeberater sowie gegenüber dem Gerichtsvollzieher und der Steuerberaterkammer wahrheitswidrige Ankündigungen und Erklärungen abgibt (Landgericht Frankfurt am Main, Urteil v. 24.06.2016 – 5/35 StL 4/16) Das Landgericht Frankfurt am Main hat gegen einen Steuerberater einen Verweis und eine Geldbuße i.H.v. 8.100 € verhängt, da er seine beruflichen Pflichten verletzt hat. Der Entscheidung lag folgender Sachverhalt zu Grunde: Der seit dem Jahr 2002 in eigener Berufspraxis tätige Steuerberater hatte nach der Kündigung eines Mandats Aufforderungen, Unterlagen herauszugeben und seine Zustimmung zur Datenübertragung zu erteilen,

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