Beraterpflichten zur Prüfung von Maßnahmen der Steuerfahndung

Aus einer Vielzahl von entsprechenden Mitteilungen aus dem steuerberatenden Berufsstand wird derzeit ein Trend in der Finanzverwaltung   deutlich, wonach (steuer)strafrechtliche Tatbestände angenommen und Ermittlungsmaßnahmen eingeleitet werden, ohne dass eine ausreichende Prüfung der zu beurteilenden Lebenssachverhalte erfolgt ist bzw. das erforderliche Augenmaß eingehalten wurde. Erschreckend für die betroffenen Mandanten als auch ihre Steuerberater ist hierbei der Umstand, dass die für die Anordnung von Maßnahmen nach der Strafprozessordnung gem. § 105 StPO zuständigen Amtsgerichte ihrer Prüfungspflicht nach dem Vorliegen der Voraussetzungen und der Erforderlichkeit einer von den Steuerfahndungsfinanzämtern beantragten Maßnahme – jedenfalls teilweise – nur ungenügend nachkommen. Zwei auffällige Fälle, in denen

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