(Begrenzte) Zulässigkeit mündlicher Honorarvereinbarungen

„Pacta sunt servanda“ – nach diesem zivilrechtlichen Grundsatz musste eine Steuerberaterin eine unangenehme Erfahrung hinnehmen, wie einem aktuellen Urteil des Amtsgerichts Lünen vom 19.08.2016, Az.: 8 C 597/14, zu entnehmen ist. Die Klägerin war Steuerberaterin einer GmbH (im Folgenden: Beklagte), die sie nach Mandatsbeendigung am 26.06.2013 auf Zahlung von drei Schlussrechnungen in Anspruch nahm. Nach einigen Korrekturen machte die Steuerberaterin zuletzt noch einen Betrag in Höhe von 1.896,10 € gegenüber der Beklagten geltend, die diese bis zum 16.07.2014 nicht bezahlte. Daraufhin erhob die Steuerberaterin Klage zum Amtsgericht Lünen und trug dort vor, ihre Schlussrechnungen nach der StBVV gestellt zu haben.

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