Außerordentliche Kündigungsmöglichkeiten und Zahlungspflichten während der laufenden Kündigungsfrist eines Steuerberatungsvertrages

Verträge sollen Rechtssicherheit geben, sie sind nach dem Grundsatz „pacta sunt servanda“ einzuhalten. Aus diesem Grunde wird in der Praxis auch zum Abschluss von Steuerberatungsverträgen geraten, die sowohl dem Berater als auch dem Mandanten einen Überblick über die zu erbringende Tätigkeit, das zu zahlende Honorar und schließlich über die Möglichkeiten der Beendigung der Zusammenarbeit geben sollen. Zu beachten ist insoweit allerdings, dass Steuerberatungsverträge als Verträge über „Dienste höherer Art“ (vgl. LG Duisburg, Urt. v. 04.08.2000, Az.: 10 O 57/98; Palandt/Weidenkaff, BGB, 66. Aufl. 2007, § 627, Rn. 2) bei Kündigung häufig anders behandelt werden als sonstige Verträge, die Berater oder

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