Ausschreibungsverfahren der öffentlichen Hand nach der Vergabe- und Vertragsordnung für Leistungen (VOL) – berufsrechtliche Grenzen für Steuerberater

Frage: Ich habe mich an einer Ausschreibung der öffentlichen Hand beteiligt, die ich aus folgenden Gründen für berufsrechtlich bedenklich halte: Auf dem Bewerberblatt „Steuerberatungsleistungen“ wird ein Festpreisangebot für alle Steuerberatungsleistungen für einen Zeitraum von drei Jahren erbeten. Die Basisleistungen sind in einem Katalog aufgeführt. Neben der Erstellung der Jahresabschlüsse und Steuererklärungen sind auch die Übernahme der vollumfänglichen Korrespondenz mit der Finanzverwaltung bei Einlegung von Rechtsbehelfen, bei Beantragung von Fristverlängerungen, bei Anträgen zur Anpassung von Vorauszahlungen sowie die Prüfung jeglicher eingehender Steuerbescheide umfasst. Da im Vorhinein nicht abzusehen ist, ob und in welchem Umfang Rechtsbehelfe zu führen sind und ebenso wenig

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