Ausschließung des Steuerberaters aus dem Beruf wegen Rechtsfeindschaft

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Die wiederholte Weigerung eines Steuerberaters, eigene Umsatz- und Einkommensteuererklärungen wegen angeblich „ungültiger“ und „nichtiger“ Steuergesetze abzugeben und eine deswegen erfolgte Verurteilung wegen versuchter Steuerhinterziehung sowie die Verneinung allgemein anerkannter (steuer-)rechtlicher Verbindlichkeiten und Standards im Umgang mit (Finanz-)Behörden sind eklatant berufsunwürdig und begründen die Ausschließung aus dem Beruf (Leitsatz der Red.). Landgericht Frankfurt am Main, Urt. vom 01.12.2017 – 5/35 StL 2/17 – rkr. Das Landgericht Frankfurt am Main hat sich mit der berufsrechtlichen Würdigung des Verhaltens eines Steuerberaters befasst, der dem Spektrum der sog. „Reichsbürger“ zugeordnet werden kann. Die Umsatz- und Einkommensteuererklärungen des Jahres 2012 wurden von ihm nicht fristgerecht

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