Sehr geehrte Steuerberaterin, sehr geehrter Steuerberater!

Immer häufiger versagt die Deutsche Rentenversicherung (Bund) Steuerberatern, die als freie Mitarbeiter für andere Steuerberater tätig werden, den Status der „Selbstständigkeit“. An Hand der „Gesamtumstände“ tendiert sie dabei, wen wundert´s, eher in Richtung einer abhängigen Beschäftigung denn einer selbstständigen Tätigkeit. Und dies teilweise mit erheblichen finanziellen Konsequenzen: Wird eine abhängige Beschäftigung angenommen bzw. im gerichtlichen Verfahren bestätigt, kann die Deutsche Rentenversicherung rückwirkend für mindestens 4 Jahre und bei Vorsatz sogar für 30 Jahre Sozialversicherungsbeiträge und gegebenenfalls Säumniszuschläge erheben.

Ich wünsche Ihnen eine aufschlussreiche Lektüre.

Ihr
Michael Klaeren

Juli 2016