Sehr geehrte Steuerberaterin,
sehr geehrter Steuerberater!

Für denjenigen, der (noch) kein konsequentes Forderungsmanagement betreibt, ist der 31.12.2013 ein wichtiges Datum. Mit Ablauf dieses Tages verjähren die Vergütungsansprüche für Beratungsleistungen aus dem Jahre 2010, wobei es auf den Zeitpunkt der Rechnungsstellung nicht ankommt. Wussten Sie, dass Sie auch ohne Mahnbescheid oder Klage den Eintritt der Verjährung verhindern können?

Ein konsequentes Forderungsmanagement bringt viele Vorteile: Höhere Liquidität, weniger Mahnaufwand, keine Verjährungsproblematik und weitestgehender Schutz vor Honorarausfall in Folge von Mandanteninsolvenzen. Wenn man sich einmal der Mühe unterzieht, ein solches in die Kanzleiabläufe zu implementieren, gehören Honorarausfälle der Vergangenheit an.

Eine gute Möglichkeit, sich in Altfällen, sprich in denjenigen, in denen sich hohe Honorarrückstände gebildet haben, vor Forderungsausfällen zu schützen und zugleich den Weg für ein konsequentes Honorarmanagement zu ebnen, bietet ein deklaratorisches Schuldanerkenntnis.

Die strengen Formerfordernisse des § 4 StBVV müssen, so der BGH, nur dann eingehalten werden, wenn die Höchstgebühren nach der StBVV überschritten werden. Das bedeutet, dass immer dann, wenn sich eine Vergütungsvereinbarung unterhalb dieser Schwelle bewegt, der Mandant sich nicht mit Erfolg auf einen Formmangel berufen kann.

Nachher ist man immer schlauer. Dass es hierauf jedoch nicht ankommt, wenn man seinen Steuerberater wegen Falschberatung verklagt, hat das OLG Köln einem Mandanten deutlich ins Urteil geschrieben. Erfreulich an diesem Urteil ist aber nicht nur diese Feststellung.

Immer öfter nachgefragt: Arbeiten im Home-Office. Was es hierbei zu beachten gibt, erfahren Sie in dieser Ausgabe.

Neben einer aufschlussreichen Lektüre wünsche ich Ihnen heute mit Blick auf die bevorstehenden Festtage eine ruhige, unbeschwerte Weihnachtszeit und einen guten Start in ein gesundes und erfolgreiches Jahr 2014!

Ihr
Michael Klaeren

Ausgabe Dezember 2013