Sehr geehrte Steuerberaterin, sehr geehrter Steuerberater!

In gebührenrechtlichen Auseinandersetzungen wird von (ehemaligen) Mandanten häufig bestritten, für dieses oder jenes einen Auftrag erteilt zu haben. Da der Steuerberater insoweit die Beweislast trägt, ergeben sich in der Praxis dann Probleme, wenn kein schriftlicher (und damit nach- weisbarer) Steuerberatungsvertrag geschlossen bzw. der Auftrag nicht schriftlich fixiert wurde. Bekanntlich kann die Beauftragung auch konkludent erfolgen, und hierzu hat das Amtsgericht Wuppertal ein erfreuliches Urteil gefällt.

In einem umfassenden Mandat, so das Gericht, könne der Steuerberater nicht ständig Einzelaufträge einholen, und deswegen muss er dies auch nicht tun.
Ich wünsche Ihnen eine interessante und aufschlussreiche Lektüre.

Ihr
Michael Klaeren

Oktober 2016