Archivierungspflichten für Steuerberater

Frage: Derzeit wird im Kollegenkreis folgender Sachverhalt diskutiert: Ein Mandant erteilt schriftlich den Auftrag, für sein Unternehmen eine laufende Finanz- und Lohnbuchführung zu erstellen. Der Steuerberater erstellt für einen oder mehrere Monate die laufende Fibu und fertigt Lohnabrechnungen. Dazu bedient er sich des DATEV-Rechenzentrums. Dem Mandanten werden die Arbeiten in Rechnung gestellt und die Daten im DATEV-Rechenzentrum gespeichert. Dadurch fallen u. a. laufende Speicherkosten im Rechenzentrum an. Dann tritt die Situation ein, dass der Mandant die Rechnungen des Steuerberaters ganz oder teilweise nicht mehr bezahlt. Der Steuerberater kündigt den Auftrag und informiert den Mandanten über die bestehende Archivierungspflicht der Daten, ohne dass der Mandant reagiert. Darf der Steuerberater die im Rechenzentrum

Der Artikel ist steht nur für Abonnenten im Volltext zur Verfügung. Wenn Sie bereits Abonnent sind, loggen Sie sich bitte ein. Wenn Sie Abonnent werden möchten, registrieren Sie sich bitte.

Registrierte Benutzer hier anmelden