Antrag auf verbindliche Auskunft – welche Gebühr kann abgerechnet werden?

Sachverhalt: Ein Steuerberater stellte einen Antrag auf verbindliche Auskunft zu einer komplexen und schwierigen Frage und verfasste hierzu gleichzeitig eine gutachterliche Stellungnahme, weil nach Auffassung der Verwaltung die Darlegung der eigenen Rechtsansicht erforderlich war. Die gutachterliche Stellungnahme hatte er – wie in anderen Fällen auch – in einem separaten Schriftstück als Anlage beigefügt. Er vertrat die Auffassung, dass in diesem Fall Gebühren nach § 23 Satz 1 Nr. 10 StBVV (Sonstige Anträge, die nicht in Steuererklärungen gestellt werden) und nach § 22 StBVV (Gutachten) abzurechnen seien. Der Mandant weigerte sich jedoch, die Gebühr nach § 22 StBVV zu bezahlen, da

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