Amtspflichtverletzung durch fehlerhafte Vorauszahlungsbescheide?

Vorauszahlungsbescheide, in denen die Steuer unzutreffend festgesetzt ist, sind keine Seltenheit. Liegt der Festsetzung ein Versehen des zuständigen Sachbearbeiters zugrunde, stellt sich die Frage, ob eine Amtspflichtverletzung vorliegt mit der Folge, dass der Steuerpflichtige einen Schadenersatzanspruch wegen der Aufwendung von Steuerberaterkosten zum Zwecke der Aufhebung des Bescheides geltend machen kann. Zwei aktuelle Urteile zeigen, worauf es in diesen Fällen ankommt. LG Duisburg, Urteil vom 21.08.2015, 10 O 89/15 Die Kläger hatten Einkünfte aus selbstständiger Arbeit. Ihr Steuerberater beantragte beim Finanzamt die Herabsetzung der Vorauszahlungen ab dem IV. Quartal 2014, da der voraussichtliche Gewinn für das Jahr 2014 nur 100.000,00 € betragen

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