Alle Jahre wieder. Von Weihnachtsgeldern, dreizehnten Monatsgehältern und Freiwilligkeitsvorbehalten …

Es vergeht kein Herbst, in dem man als Fachanwalt für Arbeitsrecht nicht von einem Unternehmer angerufen wird, der sich auf kurzem Wege bestätigen lassen möchte, dass er die Weihnachtsgeldzahlungen, die er bisher geleistet hat, in diesem Jahr sicherlich ausfallen lassen kann. Konnte man früher mit dem berühmten Juristensatz antworten, das komme darauf an, muss man zwischenzeitlich eher pessimistisch sein und entgegnen, dass dies heutzutage häufig ausgeschlossen ist. Denn die Rechtsprechung zur Freiwilligkeit von Weihnachtsgeldzahlungen hat in den letzten Jahren einen tiefgreifenden Wandel erlebt, der im betrieblichen Alltag noch nicht vollständig wahrgenommen wurde. Tatsächlich genügte es früher, Weihnachtsgeld oder sonstige Gratifikationszahlungen

Der Artikel ist steht nur für Abonnenten im Volltext zur Verfügung. Wenn Sie bereits Abonnent sind, loggen Sie sich bitte ein. Wenn Sie Abonnent werden möchten, registrieren Sie sich bitte.

Registrierte Benutzer hier anmelden