Willkommen bei KANZLEI intern

Welche Rechte
stehen einem Insolvenzverwalter bezüglich der Herausgabe von Unterlagen oder der Rückforderung von gezahltem Honorar zu?
Was ist zu veranlassen,
wenn der Laptop eines Steuerberaters mit sensiblen Mandantendaten aus dem Hotelzimmer/Auto gestohlen wird?
Gibt es Möglichkeiten,
das Honorar „rechtssicher bzw. insolvenzfest“ zu machen?
Welche Mindestinhalte
sollte ein Steuerberatungsvertrag enthalten?
Müssen Unterlagen
trotz hoher offener Rechnungen an den Mandanten herausgegeben werden?
Welche Pflichten
ergeben sich aus dem Datenschutz-, welche aus dem Geldwäschegesetz?

Täglich wenden sich Steuerberaterinnen und Steuerberater mit einer Vielzahl unterschiedlicher Fragestellungen an ihre Steuerberaterkammer. Antworten auf alle diese und viele weitere Fragen finden Sie monatlich in KANZLEI intern, der neuen Zeitschrift des DWS-Verlages.

Unter Federführung des Hauptgeschäftsführers der Steuerberaterkammer Südbaden, Herrn Rechtsanwalt Michael Klaeren, geben Ihnen Kammergeschäftsführer/-innen aus der gesamten Republik wertvolle Hinweise und konkrete Tipps aus der täglichen Praxis. Profitieren Sie von diesem Erfahrungsschatz, der sich bei Weitem nicht auf Fragen der Werbung oder des Gebührenrechts beschränkt. So finden Sie beispielsweise in der Fachliteratur Vertragsmuster zur Übertragung einer Kanzlei, in KANZLEI intern erfahren Sie, welche Klauseln wirklich sinnvoll und welche streitanfällig sind, denn es sind die Kammern, die bei streitigen Auseinandersetzungen die Vermittlungen durchführen und von daher auch in solchen Bereichen über spezifisches Know-how verfügen.

Ausgabe 05/2017

Sehr geehrte Steuerberaterin,
sehr geehrter Steuerberater!

Wer kennt sie nicht, die Probleme, die sich stellen, wenn ein Mandant in wirtschaftliche Schieflage gerät. Ohne das know how des Steuerberaters geht es selten und vielfach ist es der Steuerberater, der die entscheidenden Weichen für die Sanierung des Unternehmens stellt. Kollege Florian Draf legt in einem umfassenden Beitrag dar, wie solche Bera- tungsleistungen angemessen abgerechnet werden können. Auf die im Zusammenhang mit der Beratung krisenge- schüttelten Unternehmen bestehende Gefahr, verdientes Honorar an den Insolvenzveralter zurückzahlen zu müssen, werden wir in einer der nächsten Ausgaben eingehen. Nur so viel vorab: Mit der am 04.04.2017 im Bundesgesetzblatt verkündeten Änderung der Insolvenzordnung und des An- fechtungsgesetzes vom 29.03.2017 werden es Insolvenz­ verwalter schwerer haben, Honorarzahlungen an Steuer- berater anzufechten, auch wenn bereits erste Stimmen zu Auslegungsschwierigkeiten und „neuen Unklarheiten“ laut werden.

Ich wünsche Ihnen eine interessante und aufschlussreiche Lektüre.

Ihr
Michael Klaeren

Mai 2017